Pulsar.Li

Wieso braucht es überhaupt einen Widerstand? Beim Silberwasser selber herstellen.

Geeignete Widerstände zur Produktion von kolloidalem Silber mit einfachen Netzteilen oder Batterien hier im Zubehör.

Wieso braucht es überhaupt einen Widerstand?
Gute Geräte wie der PulSiGo haben natürlich eine Strombegrenzung eingebaut, meistens zwischen 6-10mA maximal.

Es geht also um diy-Kits und einfache Geräte mit Netzteilen oder Batterien.
Es geht darum, die maximale Strommenge unter 10 mA (miliAmpere) zu kriegen, was eine sehr feine Produktion gewährleistet.
1. Schutz vor Kurzschluss:
Ein der wichtigsten Funktionen ist auch der Schutz vor Kurzschluss, z.B. wenn sich die Elektroden berühren würden. So ein Kurzschluss führt zu sofortiger Entladung der Batterien, wenn kein Widerstand im Kreislauf ist. 
Diese Kilo Ohm Widerstände mit 0.5-1 Watt sind sehr sicher und x fach überdimensioniert, die brennen bei Kurzschluss nicht durch. Andere Elektronik kann da weit fragiler sein. Also ist  ein Widerstand ein sicherer Schutz und eine sichere Strombegrenzung im Fall einer Niedervolt Elektrolyse.
2.) Die einfachen Geräte mit Batterien oder Netzteilen wie das 24 V Kit, würden ohne Widerstand ungebremst immer mehr mA liefern, bis zur Limit der Batterie oder des Netzteils (meistens zwischen 100mA – 1000mA, Batterien bis zu 5A).
Bei der Elektrolyse ist das destillierte Wasser mit anfänglich über 50 – 500 kOhm oder höher der mit Abstand grösste Widerstand im Kreislauf. Deshalb benötigt es anfänglich keinen Widerstand. Mit der Zeit lösen sich immer mehr Metall Ionen, bei Silber, Zinn, Zink geht dies innert paar Minuten und die Leitfähigkeit des Wassers nimmt rapide zu  (der Widerstand sinkt rapide ab).  Deshalb ist e sinnvoll, einen Widerstand einzubauen, der verhindert, dass die Strommenge über 5-10 mAmp hinaus geht. Nach anfänglichen 30-45 Minuten wird diese Schwelle mit 24 Volt erreicht (mit höheren Volts schneller). Ab dann wird stabil ein Strom um diese Begrenzung geliefert. „Gelernte Elektriker/Elektroingenieure“ reklamieren oft lautstark, dass ein solcher „primitiver“ Widerstand nicht als Strombegrenzung bezeichnet werden kann.  Die Praxis zeigt aber, dass doch, und zwar über 30 Jahre x tausendfach bewiesen.  Der Widertand begrenzt zuverlässig die fliessende maximale Strommenge, und zwar konstant, sobald die Schwelle erreicht wird.  Und da weder Batterien noch Netzteile die volle Power des Netzstroms liefern, sondern selber ein maximum von meist um 100 – 1000mA haben) genügt ein Widerstand immer. Es braucht keinen Spannungsregler. Diese machen nach meinen kurzen Tests damit die Sache viel unberechenbarer und unzuverlässiger, und vor allem völlig unnötig kompliziert.
Wieso so einfach, wenn’s auch kompliziert geht, ist meine Devise. ;-).

Ohne solche Strombegrenzung mit einem Widerstand würde die Produktion zu schnell und zu grob verlaufen.
Ströme weit über 10 mA sind zu grob und damit erhält man keine feine Elektrolyse.

Wann geht es auch ohne Widerstand? 
Wenn man den Prozess stark zeitlich limitiert, z.B. nicht länger als 30-45 Minuten in destilliertem Wasser kolloidales Silber produziert und keine grössere Konzentration als 5-15ppm anstrebt, kann man auch ohne Widerstand produzieren. Und wenn man den Abstand der Elektroden vergrössert (4-5cm) kann man dies zeitlich noch mehr hinausziehen. Es bedingt aber, dass man konsequent den Prozess beendet, sobald die Produktion stärker wird. Man sollte sowas nicht unbeaufsichtigt laufen lassen, sonst Verschwendet man schnell mal Elektroden Material für ungeniessbare zu starken „Suppen“.

Berechnungsformel der maximalen mAmp:
Es ist die simple Formel: A = V/Ω . Ampere = Volt / Widerstand.
mA = V / k
Ω  (mili Amper = Volt / Kilo Ohm):
Beispiele:
24V Netzteil mit 5.1 kΩ Widerstand: 24/5.1 = 4,7 mA maximal (ideal).
24V Netzteil mit 10 kΩ Widerstand: 24/10 = 2,4 mA max. gut.
9V mini Set mit 1.1 kΩ : 9/1,1 = 8,18 mA max. gut.
3x9V = 27V mit 5,1 kΩ = 27/5.1 = 5,3 mA (ideal).